Mittwoch Apr 25

Dagmar Stier in Worten

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In jugendlichen Alter begann ich mich mit Berufsbildern zu beschäftigen, die gut zu mir passen könnten und die ich gerne ausüben wollte. Während meiner Schulzeit waren meine Lieblingsfächer Mathematik, Sport und Kunst, allerdings wusste ich nicht so richtig, was ich damit nach der 10. Klasse beruflich anfangen wollte. Mein darauffolgender Orientierungsschritt war ein Überbrückungsjahr im sozialpädagogischen Berufskolleg mit praktischem Kochen, Ernährungslehre und Sozialpädagogik. Ich schloss dieses Jahr mit einer Belobigung erfolgreich ab.

Schon während meiner Schulzeit habe ich dank verschiedener Ferienjobs und dank der Selbständigkeit meines Vaters verschiedene Berufsbilder im industriellen Handwerksberuf kennen gelernt. Dabei habe ich verschiedene Materialen wie Holz, Guss und Kunststoffen von Hand und an CNC- und Drehmaschine bearbeitet. Ich habe 2D-Zeichnungen lesen und in 3D-Perspektiven übersetzen gelernt. Von Fotographien der fertigen Modelle habe ich manuell schwarzweiß Abzüge entwickelt und kategorisiert. Gartenarbeiten, Maurer- und Betonierarbeiten für einen Neubau folgten. In einer Offset-Druckerei lernte ich den Umgang mit Druckmaschinen und die Setzkunst von Hand kennen. Ich habe einen Ferienjob in einer Konditorei ausprobiert und mich für den Beruf des Raumausstatters interessiert, weil ich gerne Räume gestaltete und mein Onkel ein Malerei-Geschäft führte. Mit Raumpflege- und Lackierarbeiten bis hin zu Büroarbeiten hatte ich ein umfassendes Bild über einige Berufsbilder gewonnen.

Nach dem Jahr im sozialpädagogischen Berufskolleg entschied ich mich für einen klassischen kaufmännischen Beruf, weil mir die Arbeitsbedingungen sehr gut gefallen haben und weil mir das am einfachsten erschien. Der Beruf meiner Mutter als Buchhalterin tat ihr übriges dazu und so bin ich als Bürokauffrau in Ingenieurunternehmen, in einer Computerfirma und in einem Forschungsunternehmen der Physik erfolgreich tätig gewesen.

Dank meiner raschen Auffassungsgabe und meinem komplexen Denkvermögen habe ich oft interessante Aufgabenstellungen bekommen und ich bin beruflich sehr gut vorangekommen. Der Schritt zur persönlichen und nebenberuflichen Weiterbildung zur Betriebswirtin an der Verwaltungs- und Wissenschafts-Akademie (VWA) in Mannheim folgte. Ich habe mich in meiner Diplomarbeit mit dem Thema corporate identity und dem Thema der Kommunikation beschäftigt.

Meine abwechselnden Wohnorte in West-Berlin zum Zeitpunkt des Mauerfalls, in Heidelberg und am Bodensee trugen dazu bei, unterschiedlichste Menschen und Unternehmensformen zu studieren. Ich lernte Zusammenhänge innerhalb eines Unternehmens schnell auszumachen und effektiv für Veränderungsprozesse nutzen. Mir ist dabei aufgefallen, dass das Untereinander stark von Konkurrenzdenken und Machtstrukturen geprägt ist. Das hat mich intensiv beschäftigt, weil ich dadurch ein gegenseitiges Schwächen der  Menschen untereinander und dem Unternehmen gegenüber empfunden habe.

Eines meiner Lieblingsfächer während meines Betriebswirtschaftsstudiums war Volkswirtschaftslehre. Wir sind zum Erforschen von geldwirtschaftlichen Zusammenhängen gekommen und dabei habe mich zusätzlich nebenberuflich ausgebildet. Ich habe unser heutiges Geldsystem und alternative Möglichkeiten mit den darin unterschiedlich bewerteten Ansätzen innerhalb des Systems studiert. Die Systeme wurden bewertet in einerseits den Menschen und die Natur ausbeutend und andererseits beides langfristig und nachhaltig tragend. Das fand ich sehr spannend. Innerhalb der Geldsysteme gab es ähnlichen Perspektiven, wie innerhalb der Firmen. Damals hätte ich in meinem jugendlichen Eifer am liebsten das Geldsystem verändert.

Gesundheitlich ging es mir während dieser Zeit eher schlecht. Ich hatte psychosomatische Probleme, die ärztlich nicht behandelt werden konnten und ich war für mein damaliges Alter von knapp über 30 Jahren meiner Einschätzung nach viel zu müde. An diesem Punkt hätte ich weitermachen können wie seither auch, aber irgendwie war ich trotz meines beruflichen Erfolges sehr unzufrieden. Irgendetwas in meinem Leben lief schief. Ich begann nach weiteren Möglichkeiten zur Verbesserung Ausschau zu halten. Und kam auf irgendwann auf die Erkenntnis reiche Idee, dass ich mich selber verändern könnte. Ich wollte eine Veränderung im Außen erreichen und erkannte, dass ich dies ausschließlich über den Weg der eigenen Persönlichkeitsentwicklung erreichen konnte.  - frei nach Hermes Trismegistos, - wie innen so Außen, wie oben, so unten! Diese Einsicht hatte sehr sinnvolle und weitreichende Folgen auf mein weiteres Leben.

Als erstes begann ich mein Privatleben neu zu ordnen. Ich veränderte mich vom Raucher zum Frischluft Atmer, gönnte mir eine Pilotenausbildung und drei Jahre lang aktives Gleitschirm fliegen in Österreich, Teneriffa und Italien. Zusätzlich habe ich mich in Methoden der Kommunikation, wie NLP (DANLP) ausgebildet. Beides hat stark dazu beigetragen, dass ich meine Wahrnehmung geschult habe. Meine bisherige Sicht der Welt aus einer rein praktisch-technischen Orientierung heraus, durfte ich um einige neue Perspektiven erweitern. Ich begann zu erahnen, das hier etwas verborgen liegt, das mir in meinem Leben zu mehr Zufriedenheit verhilft.

Mir war mittlerweile bewusst geworden, wie viel ich von der Welt noch nicht wahrnahm und welch großen Einfluss unser Unterbewusstsein auf unser Leben hat. Ich hatte erste Ansätze entdeckt, wie wir Menschen funktionieren und konnte das auf mein praktisch-technisches Verständnis übersetzen. Jetzt war mein Interesse sehr geweckt, konnte ich endlich einiges meiner eigenen misslichen Lage und derer anderer besser verstehen. Als Kind und Jugendliche konnte ich gut erkennen, wann ein Mensch von Herzen lächelte. Das war leider nur ganz selten der Fall und ich fragte mich oft, warum. Jetzt war ich einer Antwort näher. Spannenderweise verbesserte sich meine Sehstärke in dieser Zeit um etwa 2 Dioptrien.

Parallel begann ich mich auch intensiver mit meiner eigenen Ernährung auseinander zu setzen und probierte einiges aus. Ich hatte festgestellt, dass ich von unserem kulturellen Mittagessen stundenlang nur schlafen wollte und so begann ich mit Trennkost, erstmal Fleisch und Kalorien nicht in Kombination miteinander zu essen. Ich habe über einen längeren Zeitraum viele unterschiedliche Ernährungsansätze kennen- und schätzen gelernt und mich in 2005 als Wildkräuterfrau ausgebildet. Inzwischen kombiniere ich viele Kräuter mit klassischem Essen, soweit als möglich in Bioqualität. Die Power und die Kraft, die ich aus den Wildkräuteressen tanke, empfinde ich als sehr nährend und hält mich viele Tage fit. Dazu biete ich Tageskurse, Vorträge und Schamanisches mit Kräutern an und assistiere bei Wildkräuter-Kuren.

Während meiner NLP-Ausbildung hat mich mein Interesse an Licht zur esoterischen Literatur geführt und über eine Buchhandlung ist mir eine Seminar-Anzeige für „Aura-/Chakra-Lesen“ begegnet. Das war ein für mich sehr magischer Moment. Ich habe meinen ganzen Mut zusammen genommen und bin auf das Seminar gegangen. Das war eine meiner wichtigsten Entscheidungen in meinem Leben überhaupt und hat mich zu meinen Lehrer Mark Hosak und zum Shingon Reiki gebracht, wofür ich sehr dankbar und froh bin. Während des Seminars haben wir Lesungen zu unterschiedlichen Themen durchgeführt und mir ist zum ersten Mal bewusst geworden, dass es einen Unterschied zwischen dem jetzigen Beruf, den man gerade ausübt und seiner eigenen Natur geben könnte. Hier hatte ich die Erkenntnis, dass meine starke Müdigkeit auch mit der für mich nur teilweise passenden Berufswahl zusammenhing.

Also habe ich als zweites mein berufliches Leben umgekrempelt und ein Ergebnis ist unter anderem diese Homepage hier. Ich habe mich für drei weitere Berufe im lebensberaterischen, gesundheitlichen und schamanisch-heilerischen Bereich entschieden. Mein Verstand hat Lösungen zu Fragen gefunden, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie hatte und mein Herz hat eine Heimat gefunden, von der ich nicht ahnte, dass es sie geben könnte. Viel hat sich für mich mit Reiki befriedet, auch einen inneren Konflikt mit der wissenschaftlichen Physik. Ich bin um vieles glücklicher, langfristig Sinnvolles zu tun und die gesunde und konstruktive Zusammenarbeit untereinander zu fördern.

Meine Reise in 2007 nach Afrika in das Gebiet der Massai nach Kenia hat diesen Entschluss bekräftigt. Ich habe in einer Gruppe Deutschen in Ukundu am Rande der Slums gelebt, die Märkte und das Leben der Kenianer kennen und schätzen gelernt und öffentlich meine Heilkunst praktiziert. Dabei habe ich Freundschaften zu Afrikanern und dort lebenden Deutschen geschlossen. Sie haben mir geholfen, die afrikanische Kultur und Lebensweise kennen- und lieben zu lernen und meinen Herzenswunsch verstärkt, Reiki in der Welt zu verbreiten.

Heute bilde ich in Deutschland Shingon Reiki aus und gebe Lebensberatungen, Fengshui Beratungen und Einzelsitzungen. Weiterhin bilde ich mich als Schamanin und im Bereich der westlichen und östlichen Magie aus und freue mich immer wieder über neu Bezauberndes!

Mein Beruf als Kräuterfrau, Beraterin und schamanische Geistheilerin gibt mir heute ein inneres Gefühl der Zufriedenheit, der Freude und ich habe eine hohe Vitalität und Lebensenergie. Das zeigt mir, dass ich auf dem besten Weg bin, meine Talente gut auszuleben, glücklich zu sein und zum Glück in der Welt beizutragen.

Frei nach Hermes Trismegistos, - wie innen so Außen, wie oben, so unten!

 

Express-Buchung

Kräuter-Erlebnis-Tour
Beginn: 27. April 2018, 16:00
Ende: 27. April 2018, 18:30
Anmeldeschluss: 26. April 2018, 19:00

Reiki-Gruppen-Anwendung im Salzraum Heidelberg
Beginn: 02. Mai 2018, 18:00
Ende: 02. Mai 2018, 19:00
Anmeldeschluss: 02. Mai 2018, 18:00

Kräuter-Erlebnis-Tour
Beginn: 28. Mai 2018, 11:00
Ende: 28. Mai 2018, 13:30
Anmeldeschluss: 25. Mai 2018, 19:00

Reiki-Gruppen-Anwendung im Salzraum Heidelberg
Beginn: 06. Juni 2018, 18:00
Ende: 06. Juni 2018, 19:00
Anmeldeschluss: 06. Juni 2018, 18:00

Shingon Reiki 1. Grad Seminar in Eberbach bei Heidelberg
Beginn: 15. Juni 2018, 18:00
Ende: 17. Juni 2018, 18:00
Anmeldeschluss: 15. Juni 2018, 11:00

Shingon Reiki 1. Grad Seminar in Eberbach bei Heidelberg
Beginn: 14. September 2018, 18:00
Ende: 16. September 2018, 18:00
Anmeldeschluss: 14. September 2018, 11:00

Shingon Reiki 1. Grad Seminar in Eberbach bei Heidelberg
Beginn: 16. November 2018, 18:00
Ende: 18. November 2018, 18:00
Anmeldeschluss: 16. November 2018, 11:00

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